Keine Ferien, keine Familienfeier,- endlich können wir zur Begleithundeprüfung antreten. Um 7:15 Uhr geht es los. Es schüttet wie aus Kübeln und Frauchen zweifelt kurz an ihrem Verstand, dass sie bei so einem Wetter nach Uedem zum Hundeplatz fährt.
Na, wer sagt’s denn. In Uedem angekommen, schließt Petrus die Schleusen und es hellt auf.
Ich trete zusammen mit Olga einer Neufundländer-Hündin an. Aufgeregt betreten wir den Platz. Olga geht in die Platzablage. Durchatmen, Konzentration und es geht los. Fuß, kehrt, normale-, schnelle-, langsame Schritte, rechter Winkel, noch mal rechts, kehrt und selbstständiger Halt. Die Gruppe wartet schon und wir ziehen unsere Acht. Ich finde mich SUPER!!!! Wo bleibt meine Belohnung?
Leine ab! Fuß….., immer noch keine Leckerchen. Die Acht –ich werde schon langsamer. Die Freifolge --Fuß—ich werde noch langsamer, mein Frauchen zeigt keine Reaktion, und ich bleibe stehen. Mein Leinenführer schaut sich um und wirft mir einen flehenden Blick zu. Na gut, ich komm, auch ohne Leckerchen, aber nur unter Protest!!!! Die technischen Übungen absolviere ich ganz gut, sodass mein Frauchen nicht meckern kann. Nun muss Olga ran und ich in die Platzablage. Der Prüfer kommt sogar mit und schaut gaaaanz genau hin, er besteht sogar darauf, dass mein Frauchen mit dem Rücken zu mir steht. Sonst hat sie mir wenigstens immer noch einen Schulterblick gegönnt. Ich kann euch sagen, keine Leckerchen und keines Blickes gewürdigt liege ich hier rum. Mensch ist das langweilig. Olga zieht ihre Bahnen. Mittlerweile hat sie auch mitbekommen, dass es keine Leckerchen gibt und nimmt auch etwas „Gas“ aus ihrer Schrittfolge :)
Mein Frauchen steht wie eine Mumie und beachtet mich immer noch nicht. Ohhh, mein Ohr juckt. Langsam setze ich mich auf und kratze mich genüsslich hinterm Ohr. Das Gemurmel der Zuschauer verstummt, alle Blicke sind auf mich gerichtet. Wenn Blicke töten könnten, fiel ich jetzt tot um. O.k. ich leg mich ja schon. Seufz! Endlich ist das auch überstanden, und wir müssen zum Verkehrsteil antreten. Radfahrer, Jogger, andere Hunde—Pillepalle für mich. Einkesseln, Chip überprüfen nicht der Rede wert. Der Prüfer kommt zu uns: “Herzlichen Glückwunsch, sie haben die Prüfung bestanden.“ Na, war doch klar, ich versteh die ganze Aufregung nicht.
Zur Siegerehrung bekomme ich meinen Leistungsnachweis und wir dürfen uns sogar Geschenke aussuchen. Danke! Mit einem Gläschen Sekt wird noch auf meine Leistung angestoßen, das kann ich auch erwarten, oder?
Danke an Ulli und Christine, die uns super auf diese Prüfung vorbereitet haben.
Danke auch an Olgas und Bens Frauchen für die tollen Fotos.
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Sonntag, 30. Dezember 2012
2012 Begleithundeprüfung in Uedem
Keine Ferien, keine Familienfeier,- endlich können wir zur Begleithundeprüfung antreten. Um 7:15 Uhr geht es los. Es schüttet wie aus Kübeln und Frauchen zweifelt kurz an ihrem Verstand, dass sie bei so einem Wetter nach Uedem zum Hundeplatz fährt.
Na, wer sagt’s denn. In Uedem angekommen, schließt Petrus die Schleusen und es hellt auf.
Ich trete zusammen mit Olga einer Neufundländer-Hündin an. Aufgeregt betreten wir den Platz. Olga geht in die Platzablage. Durchatmen, Konzentration und es geht los. Fuß, kehrt, normale-, schnelle-, langsame Schritte, rechter Winkel, noch mal rechts, kehrt und selbstständiger Halt. Die Gruppe wartet schon und wir ziehen unsere Acht. Ich finde mich SUPER!!!! Wo bleibt meine Belohnung?
Leine ab! Fuß….., immer noch keine Leckerchen. Die Acht –ich werde schon langsamer. Die Freifolge --Fuß—ich werde noch langsamer, mein Frauchen zeigt keine Reaktion, und ich bleibe stehen. Mein Leinenführer schaut sich um und wirft mir einen flehenden Blick zu. Na gut, ich komm, auch ohne Leckerchen, aber nur unter Protest!!!! Die technischen Übungen absolviere ich ganz gut, sodass mein Frauchen nicht meckern kann. Nun muss Olga ran und ich in die Platzablage. Der Prüfer kommt sogar mit und schaut gaaaanz genau hin, er besteht sogar darauf, dass mein Frauchen mit dem Rücken zu mir steht. Sonst hat sie mir wenigstens immer noch einen Schulterblick gegönnt. Ich kann euch sagen, keine Leckerchen und keines Blickes gewürdigt liege ich hier rum. Mensch ist das langweilig. Olga zieht ihre Bahnen. Mittlerweile hat sie auch mitbekommen, dass es keine Leckerchen gibt und nimmt auch etwas „Gas“ aus ihrer Schrittfolge :)
Mein Frauchen steht wie eine Mumie und beachtet mich immer noch nicht. Ohhh, mein Ohr juckt. Langsam setze ich mich auf und kratze mich genüsslich hinterm Ohr. Das Gemurmel der Zuschauer verstummt, alle Blicke sind auf mich gerichtet. Wenn Blicke töten könnten, fiel ich jetzt tot um. O.k. ich leg mich ja schon. Seufz! Endlich ist das auch überstanden, und wir müssen zum Verkehrsteil antreten. Radfahrer, Jogger, andere Hunde—Pillepalle für mich. Einkesseln, Chip überprüfen nicht der Rede wert. Der Prüfer kommt zu uns: “Herzlichen Glückwunsch, sie haben die Prüfung bestanden.“ Na, war doch klar, ich versteh die ganze Aufregung nicht.
Zur Siegerehrung bekomme ich meinen Leistungsnachweis und wir dürfen uns sogar Geschenke aussuchen. Danke! Mit einem Gläschen Sekt wird noch auf meine Leistung angestoßen, das kann ich auch erwarten, oder?
Danke an Ulli und Christine, die uns super auf diese Prüfung vorbereitet haben.
Danke auch an Olgas und Bens Frauchen für die tollen Fotos.
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Standort:
Uedem, Deutschland
Samstag, 30. Juni 2012
2012 Erste Hilfe Kurs
Frauchen will für den Notfall gewappnet sein, und wir
besuchen den Erste-Hilfe-Kurs in der Hundeschule.
Zuerst lernen wir unseren Körper kennen. Von der Schnauze
bis zur Schwanzspitze, von innen und außen.
Uiii, dann wird es gruselig. Uns wird erzählt, was einem so
alles zu Hause und in Wald und Flur passieren kann. Na, da hätte mein
Zweibeiner besser nicht hingehört, denn alle meine Bälle, die bequem in meine
Schnauze passen, werden sofort entsorgt :( .
Jetzt komme ich ins Spiel: wir tun so als ob…….
Für uns Vierbeiner ist das gar nicht so lustig. Wir bekommen
Schnauzenschlaufen und dicke Verbände angelegt, damit unsere Leinenhalter üben
können.
Frauchen ist jetzt gut vorbereitet für den Fall der Fälle.
Wir hoffen aber, dass wir unser Wissen nie anwenden müssen. Toi, toi, toi!!!!!
Mittwoch, 26. Oktober 2011
2011 Hundeschule
Leider wird es viel zu schnell dunkel, und das kleine Frauchen hat keine Chance mehr gute Fotos zu machen.
Schade, aber ein paar möchte ich Euch doch zeigen.
Montag, 18. Juli 2011
2011 Treppenphobie
Nicht nur immer von den tollen Erlebnissen berichten, nein, auch von meinen Schwächen soll ich Euch erzählen. :(
Na gut, ich habe Angst—pardon, HATTE!!!! – Angst vorm Treppensteigen. Meine Leute haben sogar ihren Silvestertrip im Sauerland abgebrochen, weil ich partout die Hoteltreppe nicht rauf und geschweige runter wollte.
Anke mit ihrer Hundedame Wilma halfen mir mit ein paar Einzelstunden auf die Sprünge. Das heißt, Wilma war nach der ersten Stunde so von meinem Treppensteigen gestresst, dass sie zu Hause blieb.
Ich wurde aber immer mutiger.
Den letzten Schliff hat mir dann Ulli gegeben, und am Ende dieser Stunde bin ich problemlos eine Gittertreppe rauf und runter gelaufen. Also Frauchen, nun ab in die Schweiz!
Na also, es geht doch!!!!!
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